Schlacht bei SempachEs soll die Nacht vor dem 9. Juli 1386 gewesen sein, in der Leopold III. sein Nachtlager bei Sursee bezog. Von dort schickte er dann auch sein Heer nach Sempach wo dieses im Morgengrauen auf die eidgenössischen Truppen stiess.
Der Habsburger Herzog liess seine Ritter vom Pferde steigen uns schickte sie, an eine Igelartige Verdeidigungslinie zu bilden. Die langen Lanzen, schienen ein unüberwindbares Hindernis. Die Eidgenossen ihrerseits waren vorwiegend mit den berüchtigten Hellebarden bewaffnet und trugen kaum mehr als ein Holzbrett zur Verteidigung bei sich.
Nach dem Schlachtgebet marschierten die Eidgenossen in keilförmiger Anordnung auf das habsburgische Bollwerk zu. Eidgenosse um Eidgenosse fiel. Leopold muss sich wohl schon siegessicher gewesen sein als sich der Eidgenosse Arnold Winkelried beherzigte und ein Bündel habsburgerischer Lanzen packte und sie sich selbst in den Körper rammte. Ob nun seine letzte Worte "Der Freiheit eine Gasse" oder "Sorget für mein Weib und Kind" waren, beide Variationen sind wahrlich episch und diesem Helden würdig. Durch die nun entstandene Schneise konnten die Eidgenossen tief in Habsburgerische Festung eindringen. Die schweren Panzer der Habsbuger Ritter erwiesen sich nun plötzlich als Nachteil. Sie machten die Ritter unbewglich und so wurde einer nach dem andern zum Opfer einer eidgenössischen Hellebarde. Lepold selbst hatte den Nachteil der Rüstung erkannt und legte sie ab. So warf er sich ohne Rüstung in die Schlacht und wurde besiegt. Das Schlachtgebet Ach richer Christ vom Himmel, durch dinen harten Tod hilf uns armen Sündern us dieser Schmach Angst und Not, hilf und thu uns biston! Hilf uns land und lüt in Schirm und Schützung erhalten.
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